F.A.Z. Wirtschaftspodcast

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00:00:04: America

00:00:04: hat gewählt und aus einer blauen Welle ist ein blauer Tsunami geworden.

00:00:08: Trump hat an allen Fronten verloren, und im Zentrum dabei stand die Wirtschaftspolitik.

00:00:14: Die Amerikaner haben genug von den hohen Preisen, von den stromfressenden Rechenzentren und immer stärker steigenden Schulden.

00:00:23: Darum fragen wir heute wie geht es weiter in der größten Volkswirtschaft der Welt?

00:00:27: Was bedeutet das alles für Deutschland, unser Portemonnaie und schlägt das politische Pendel jetzt in die andere Richtung von ganz rechtsautoritäer nach links sozialistisch.

00:00:38: Und damit herzlich willkommen bei Lörr & Pennecamp, dem wirtschaftspolitischen Podcast der FAZ!

00:00:43: Mein Name ist Julia Löhr, ich bin Ressortleiterin für Wirtschaftspolitik in Berlin...

00:00:48: ...und ich bin Johannes Pennekamp, Ressortsleiter für Wirtschaftsberichterstattung in Frankfurt.

00:01:03: Und heute, wie man sieht sind wir nicht zu zweit sondern haben Wiener von Petersdorf mit dabei bei Lörn Pennecamp.

00:01:09: Hallo Wynand!

00:01:10: Hallo!

00:01:12: Wynant ist unser Wirtschaftskorrespondent in Washington.

00:01:15: du hast das jetzt alles live miterlebt.

00:01:17: die letzten Tage lebst seit Jahren In Amerika.

00:01:22: Wie bist Du am Mittwoch als die Ergebnisse da waren aufgestanden?

00:01:26: was war dein erstes Gefühl?

00:01:27: Ich habe praktisch nicht geschlafen oder anderthalb Stunden gleich geschlaft.

00:01:31: Insofern bin ich gar nicht so richtig aufgestanden, sondern war immer sowieso in einem halbwachen Zustand und hab zwischendurch schon auf X geguckt wie die Ergebnisse sind.

00:01:39: Und es war ja so dass viele erwartet haben das die Demokraten relativ siegreich werden würden und vielleicht das Präsentantenhaus erobern.

00:01:50: Das da sind eigentlich alle von ausgegangen aber das hier auch den Senat eroberen diesem Umfang und dass sie so wahnsinnig viele Bundesstaaten erobert haben.

00:02:01: Das war eigentlich nicht in den Karten, das war schon eine echte Überraschung.

00:02:05: Ja dann bewahr haltet sich der alte Wahlkampfslogen von Bill Clinton als The Economistupid oder?

00:02:11: Also wie man du lebst jetzt ja auch schon seit langer Zeit in Amerika.

00:02:16: Wie erlebst Du das diese Bezahlbarkeitskrise von der Soviel die Rede ist?

00:02:21: Erzähl mal ein bisschen aus Deinem Alltag.

00:02:24: Na ja, das merkt man hier schon auch.

00:02:26: Ich muss dazu sagen wir wohnen in Washington und in einem reichen Stadtviertel und ich würde sagen die Lebenshaltungskosten sind jetzt für meine Freunde, die alle wohl bestallt sind und gut verdienende Leute sind, stehen nicht ganz hoch auf der Agenda.

00:02:43: aber wir merken das natürlich schon auch.

00:02:45: also ich erinnere mich daran dass wir früher immer jeden Freitag mit der Familie zum Pizza essen gefahren sind und wir haben es deshalb gemacht Weil unsere Putzfrau am Freitag da war und da wollten wir die Küche nicht gleich wieder schmutzig machen.

00:02:58: Also haben wir so eine Tradition gehabt, das hatten viele hier in den Pellisets.

00:03:02: Das ist der Stadtteil in Washington, in dem ich lebe Und viele haben es gemacht und wir haben uns alle in dieser Pizzeria getroffen und fanden das immer nett und schön und gut.

00:03:10: Es kostete für vier Leute damals um die Achtzig Dollar und ich fand das schon relativ stattlich aber man kam damit durch.

00:03:18: Heute mein Gefühl meine mentale Buchführung kommt zum Ergebnis das sind jetzt ungefähr so Hundertfünfzig, Hundertsechzig Dollar.

00:03:25: Also als ob sich sie in den letzten sechs, sieben Jahren die Preise eigentlich verdoppelt haben.

00:03:29: also wenn wir heute zu viert ausgehen und dass uns was nettes gönnen ich muss dazu sagen einer meiner Teenager ist auch sehr viel.

00:03:37: aber wenn wir uns was nettes gönn dann sind da schon hundertfünftig ist Hundertsächzig Dollar und das ist eine Menge Geld und das is ne Menge auch für uns ne Menge Geld Und wir gönne eindeutig zu dem Besserverdienen.

00:03:46: und wenn man dann überlegt dass wahnsinnig viele Leute um die Fünfzigtausend Dollar im Jahr verdienen Da fragt man sich manchmal besonders hier in diesen sehr, sehr treueren Metropolen.

00:03:57: Wie machen die das eigentlich?

00:03:59: Aber Wynand ich lese ja auch deine Artikel.

00:04:02: Ich les immer die Wirtschaft in Amerika wächst und wächst eigentlich viel besser als bei uns in Europa und in Deutschland.

00:04:08: Und die Löhne wachsen auch.

00:04:09: also klar wenn die Preise steigen tut es erst mal weh.

00:04:12: aber ist das nicht eigentlich eine Fehlwahrnehmung?

00:04:15: Naja also es gibt natürlich schon so was wie zwei geteilte Ökonomie hier.

00:04:19: Es gibt natürlich einen Teil der Bevölkerung, die können relativ gut mit allem Möglichen zurechtkommen.

00:04:27: Ungefähr fünfzig Prozent der Erwachsenen Amerikaner sind am Aktienmarkt beteiligt und die Aktion sehen immer noch gut aus auch nach den Einbrüchen in den letzten Wochen.

00:04:34: Dann ist es so viele sind Hausbesitzer.

00:04:36: Die Werte dieser Häuser sind weiterhin steigen weiter besonders in den Ballungsräumen Und das gibt immer so eine Illusion als ob man wahnsinnig viel Geld hat.

00:04:43: wenn man wahse nicht viel Geld Hat man auch höhere Konsumlust Auf der Arbeitsmarkt mit vier Prozent Arbeitslosenquote ist ja relativ okay.

00:04:54: Das ist aber jetzt, da reden wir im Grunde wirklich von dem Leuten den es besser geht für Leute die mit geringerem Einkommen haben's insofern schwer weil besonders im letzten Jahr die Einkommen nicht mehr mit der Preisentwicklung mitgehalten haben.

00:05:11: und dann muss man auch noch bedenken dass die klassische Inflationsrate, die wir hier haben.

00:05:16: Die sieht auch für Armen noch mal ein bisschen anders aus weil viel mehr von den Sachen, die sie im täglichen Geschäft brauchen deutlich teurer geworden sind während andere Sachen, wie Sie nicht so unbedingt brauchen, nicht unbedingt teurer worden sind.

00:05:29: und das ist so.

00:05:30: Das heißt es gibt eben für ärmere Bevölkerungsschichten in den Vereinigten Staaten eine etwas größere Inflationrat, das muss man sich vor Augen führen.

00:05:39: Kannst du das

00:05:40: kurz in Zahlen fassen?

00:05:41: Also was ist quasi die normale Inflationsrate und was ist die Inflation-Rate für ärmere?

00:05:48: Die Inflitionsrate für ärmerer habe ich jetzt nicht ausgerechnet.

00:05:51: Das ist einfach so, dass der wahren Kopf von denen einfach stärker preisempfindlich ist und sie können eben nicht darauf verzichten sich etwas zu trinken um etwas zu essen zu kaufen.

00:06:01: Aber die klassische Inflierungsrate Im Moment bei ungefähr drei Komma sieben Prozent.

00:06:07: Es gibt ja unterschiedliche Inflationsmaßstäbe hier, das ist im Kern.

00:06:10: also wenn man die relativ schwankenden Preise für Lebensmittel und Energie rausrägt sind wir ungefähr bei drei Prozent.

00:06:16: Das ist jetzt kein riesen Drama, wenn man ehrlich ist aber es ist deutlich mehr als die zwei Prozent die die Federal Reserve und die Notenbanken im Grunde auf der ganzen Welt immer anstreben.

00:06:27: Scheint auch noch eine weitere Zweiteilung zu geben.

00:06:29: ich habe ein Paper gelesen von der University of Chicago.

00:06:32: Die Leute, die ihren Job über Jahre behalten haben, haben nur sie geringe Lohnsteigerungen über die Jahre gehabt.

00:06:37: Und alle, die den Job wechseln, die haben natürlich stärkere Lohn-Steigerung gehabt.

00:06:42: Das heißt diese Durchschnittswerte, über die wir ja oft reden sind in vielfacher Hinsicht gar nicht so aussagekräftig.

00:06:49: Wiener, was würdest du denn sagen?

00:06:50: Also die Lebenshaltungskosten?

00:06:51: war das tatsächlich die Wirtschaftspolitik für die Trump jetzt abgestraft wurde.

00:06:55: Wir haben ja auch viel über die Milliardäre im Vorfeld gesprochen, die dann unglaubliche Summen in diesen Wahlkampf reingepumpt haben, Elon Musk fast eine halbe Milliarde Dollar.

00:07:05: ist es den Amerikanern einfach genug von dieser Art der Oligarchie?

00:07:09: Ja würde ich sagen.

00:07:11: also es ist einmal natürlich ganz eindeutig die sogenannte Erschwinglichkeitskrise zu teuer geworden und natürlich auch im Verhältnis zudem, was Trump versprochen hat.

00:07:23: Trump hatte ihm versprochen wir machen ich mache alles günstiger.

00:07:26: die Zeiten der hohen Inflationen, die wir unter beiden ja zum Teil erlebt haben Die sind vorbei.

00:07:30: mit mir geht das jetzt verschwinden das ruckzuck Und dann wird alles gut.

00:07:34: und dass es einfach nicht passiert Das muss man einfach auch so deutlich sagen und das ist besonders in dem Bereich nicht passiert wie seinen Leuten wichtig sind.

00:07:40: Diesel ist eine der Faktoren der eine große Rolle spielt.

00:07:44: also Alles was in amerika transportiert wird wird im Grunde mit Diesel transportiert.

00:07:51: Über Schiff, über Lastwagen aber eben auch sagen wir mal die Landwirte brauchen diese und sie haben dann auch kein Spielraum.

00:07:58: Die können jetzt auch nicht sagen dann verzichte ich halt mal mein Acker zu bestellen oder irgendwelche Krachten zu transportieren.

00:08:03: da gibt es eben keine sogenannte Preisellassizität in gewisser Weise.

00:08:07: Wir müssen das machen und wenn Sie da keine Spiegelräume haben dann fühlen sich in die Enge getrieben und dass sind dann eben viele kleine Unternehmer die früher die Konservativen gewählt haben.

00:08:16: Das ist Das ist die Erschwinglichkeitsprise im Große und das andere.

00:08:22: Ich glaube schon, dass dieses ganze Thema Milliardäre auch eine große Rolle gespielt hat.

00:08:28: Weil es gibt da so ein... Es werden verschiedene Bereiche verbägen sich miteinander.

00:08:35: Das Eine ist diese Datacenter-Geschichte.

00:08:39: Also es zeigt sich, dass die Amerikaner im Grunde Den Ausbau von sogenannten Rechenzentren, oder hier nennen wir die Data Center.

00:08:47: Die wollen die eigentlich stoppen oder bremsen ganz stark.

00:08:49: Also es sind ja in ganz vielen Bezirken standen eben auch bei dieser Wahl weil diese Zwischenwahl standen auch Rechencentren im lokalen Bezirk zur Abstimmung.

00:08:59: und in neunzig fünf Neunzig Prozent der Fälle haben die Bürger gesagt Wir schränken das ein also wir wollen die gar nicht Oder wir begrenzen deren Strom deren Stromverbrauch, also die dürfen bestimmte Stromverbräufe nicht übersteigen oder aber die dürfen in bestimmten Regionen überhaupt nicht bauen.

00:09:16: Also es gibt eine Stimmung gegen diese Rechenzentren.

00:09:19: Diese Rechencentren wiederum sind diejenigen, die im Grunde gerade die amerikanische Konjunktur ja tragen.

00:09:24: Also das ist ein diejenigen wo vorn im Grundegrade im Moment auch der amerikanischen Konjunktor lebt.

00:09:29: mehr da bin ich.

00:09:30: Das heißt er... Es gibt sowas wie so ne Freutlosigkeit an diesem Aufschwung, dir siegt!

00:09:35: Die daher kommt, dass daher Praktisch der zentrale Motor, die amerikanischen Brötcher in die Investitionen im Rechenzentren extrem unbeliebt ist.

00:09:44: Zumal es auch nicht so richtig ankommt bei den normalen Leuten, das muss man sagen.

00:09:49: Dann sind das natürlich auch die Milliardäre, die hinter diesen Rechencentren stecken und eben davon relativ stark profitiert haben in letzter Zeit um gleichzeitig mit ich würde sagen stärker als früher versuchen Einfluss auf das politische Umfeld zu nehmen.

00:10:05: Das haben wir gesehen als führende Industrievertreter praktisch mehr oder weniger Mitglieder des Kabinetts wurden, also es um die Regulierung von AI gingen.

00:10:13: Also es ist um die Regelung von Krypto gingen!

00:10:17: Und ich rieche es ruhig aus wie denn?

00:10:18: Die sind doch Trump wenn man's klar sagt in den allerwertesten gekochenen letzten zwei Jahren, oder?

00:10:24: Oder umgekehrt,

00:10:24: oder?!

00:10:26: Das ist doch ein bisschen so, dass sie alles gekriegt haben was sie brauchten.

00:10:28: Und im Grunde war es doch bisher so das AI oder die künstliche Intelligenz ist relativ unreguliert hier in den Vereinigten Staaten und das ist das was sie holten.

00:10:36: Das ist zumindest das was viele von ihnen wollten.

00:10:39: Und ehliches gilt ja auch für die Krypto-Industrie.

00:10:43: also in Grunde ist das ein Gehen und Neben zwischen den beiden Gruppen und das Gehen geht ja nicht nur... das beschränkt sich offensichtlich nicht nur auf die politische Sphäre sondern hat es ja offensichtlich auch in die private Sphäre hinübergeschwappt.

00:10:56: Deswegen ist die Trampfamilie ja auch wahnsinnig reich geworden seit Anfang dieser Legislaturperiode und da hat ihr das Vermögen um unglaublich zwei Milliarden erhöht, dächtet Forbes vor.

00:11:10: Da spielten eben Leute im Krypto unternehmerne Rolle wie durch Zauberhand eine Begnadierung von Trump erhalten haben und dann den Söhnen geholfen haben, richtig reich zu werden.

00:11:22: Also das ist schon ... Das ist eine Form der Korruptionen wenn die Leute glaube ich auch inzwischen ablehnen und es zeigt sich ja auch tatsächlich bei den Wähler Umfragen dass Korruption eines der großen Themen gewesen ist.

00:11:34: also diese Korruption wird nicht mehr toleriert.

00:11:37: Hätte ich auch nicht gedacht, dass wir mal im Podcast über die Vereinigten Staaten sagen hier Korruption ist das Thema was die Wähler umtreibt auf die Palme bringt, aber keine gute Entwicklung.

00:11:49: Wir erleben das ja hier in Europa dass gerade vor allem die jüngere Generationen auf der Straße ist weil sie sich besonders belastet fühlt im Vergleich zu den älteren sich ihre Zukunftschancen beraubt sieht?

00:12:02: Ist das bei euch auch so oder ist diese blaue Welle tatsächlich eine Generation übergreifende eher sogar eine Boomer-Welle?

00:12:10: also wer waren diejenigen die Trump in den vergangenen Jahren so viele Stimmen gegeben haben und sie eben jetzt wieder entzogen haben?

00:12:17: oder den Republikanern.

00:12:18: Er stand ja gar nicht auf dem Stimmzettel.

00:12:20: Die jungen Leute wenden sich seit ungefähr zweitausend, wenden die sich von der republikanischen Partei ab.

00:12:30: Und das geht ein bisschen in Wellen.

00:12:32: um zweitausend Hörgum war die Verteilung so dass die Hälfte ungefähr weiter republikannisch gewählt haben.

00:12:37: Die Hälfe hat demokratisch gebetet.

00:12:39: Seitdem gibt es also eine Schere die aber so ein bisschen beschwankend auseinander klafft.

00:12:43: Und Trump hat es zuletzt geschafft, viele von den jungen Leuten zurückzuruhlen und die sind aber jetzt komplett von der Verhandlung gegangen.

00:12:52: Inzwischen ist es so bei diesem Zwischenverhandel haben wir gesehen das sixty-sechzig Prozent der jungen Leute um junge leute sind die jene von achtzehn bis neunzwanzig Jahren haben demokratisch gewählt und dass es eine solche kluft gab es bisher nicht oder gab vielleicht ein zweimal aber das ist wirklich historisch.

00:13:10: Ich muss etwas einschränken, das zu sagen.

00:13:13: Junge Leute wählen in Amerika nicht so besonders ausgiebig.

00:13:18: Das heißt sie haben eine Wahlbeteiligung von vierzig Prozent manchmal fünfunddreißig Prozent bei dem Zwischenbau und manchmal sogar noch weniger also die... das heißt wir sehen jetzt, dass klingt jetzt alles wahnsinnig aber es ist schon auch ein großer Teil der jungen Leute die gar nichts machen.

00:13:31: Ja an dieser Stelle können wir nochmal reinhören in einen O-Ton von James Talarico den wir ja schon am Anfang gehört haben für die Demokraten Texas gewonnen hat.

00:13:43: Und er spricht hier genau das an, was Wiener gerade erzählt hat – der Sieg der Demokraten auch gegen die Tech-Milliardäre ihre Macht und ihr

00:13:52: Geld.".

00:14:29: Ich habe mich gefragt, als ich diese Berichterstattung verfolgt habe.

00:14:33: Wie links sind eigentlich diese Demokraten, die da jetzt in den einzelnen Bundesstaaten gewonnen haben?

00:14:39: Also wenn man Trump zuhört, dann sind das ja quasi alles Sozialisten, die den Untergang des Abendlandes bedeuten.

00:14:48: Aber wie schätzt du das ein?

00:14:49: also wer tickt da wirklich sehr weit links?

00:14:52: Wer ist aber vielleicht auch relativ moderat und gibt es dominiert die eine Richtung über die andere?

00:15:01: Wenn ich die Zahlen richtig deute ist es so, dass die moderaten Demokraten siegreich waren.

00:15:10: Also deutlich mehr Erfolg hatten als die linken Demokraten, also die demokratischen Sozialisten.

00:15:18: Es gibt vielleicht ein paar Ausnahmen jetzt, wir haben gerade mitbekommen das Inlus Angeles auch eine demokratische Sozialiste im Bürgermeisterin geworden ist.

00:15:27: aber im Großen und Ganzen ist der Trend eigentlich, die Republikaner praktisch aus dem Amt vertrieben haben, waren in der Regel Moderate-Demokraten.

00:15:39: Das waren Demokraten, die eben mit den klassischen demokratischen Themen gewonnen haben und nicht mit linksradikalen Themen, das muss man sagen.

00:15:49: Hätten die Demokraten auch einen Besensstil aufstellen können oder?

00:15:52: Ein

00:15:55: Besens Stil hätten sie nicht aufstellen könnten aber... Die Frage ist insofern nicht ganz unberechtigt weil Man darf sich jetzt nicht der Illusion hingeben, dass das amerikanische Volk plötzlich ihre große Liebe für die demokratische Partei entdeckt hätte.

00:16:11: Es ist mehr so, dass eben sie wirklich abgrundtief die Politik von Trump und den Republikanern abgelehnt hat.

00:16:21: Das ist der zentrale Grund.

00:16:22: aber es war jetzt nicht so, den Beliebtheitspreis gewonnen hätten.

00:16:28: Und es gibt ja dieses kleine schmutzige Geheimnis, wenn man die der Schwindigkeitskrise an sieht... Die Bundesstaaten, die am teuersten sind in den Vereinigten Staaten werden seit Jahren demokratisch geführt.

00:16:41: Ja.

00:16:41: Kalifornien!

00:16:42: Kalifornen, New York, Illinois.

00:16:47: Ja, Wien und Julia.

00:16:47: jetzt lass uns mal ein bisschen nach vorne schauen.

00:16:50: was bedeutet das eigentlich alles?

00:16:52: für uns in erster Linie wirtschaftlich.

00:16:54: Das hat uns in Deutschland ja hier total stark umgetrieben, gerade am Anfang der Präsidentschaft von Trump.

00:16:59: diese enormen Zölle die er da erlassen hat, deutsche Autohersteller zahlen, twenty-fünf Prozent Zöllen wenn sie Autos nach Amerika exportieren.

00:17:08: wird das jetzt ein Ende haben?

00:17:10: werden die Unternehmen hier wieder besser laufen?

00:17:12: Die Leute hierzulande wieder mehr verdienen?

00:17:15: was ist deine Prognose?

00:17:17: Meine Prognose ist, dass sich an der Zollpolitik zunächst erst mal nichts Gravierendes verändern wird.

00:17:22: Weil die Demokraten waren traditionell auch immer ziemlich protektionistisch und sie finden es eigentlich auch immer sehr gut wenn die amerikanischen Automobilstandorte nicht zu stark Konkurrenz aus dem Ausland haben.

00:17:34: Aber die Preise in Amerika steigen auch wegen der Zölle?

00:17:37: Die Preise steigen auf wegen der Zoelle.

00:17:38: aber wir reden ja jetzt gerade von der Automobilindustrie.

00:17:41: da erwarte ich eben keine großen Fortschritte.

00:17:43: Es kann schon sein das in den einzelnen Bereichen in irgendeiner Weise die Demokraten versuchen werden, Nahflässe bei den Zöllen durchzusetzen.

00:17:53: Aber ich glaube nicht dass aus Sicht der deutschen Industrie da viel zu gewinnen ist.

00:17:59: Also hat der Audichev alles richtig gemacht als er sich Trump nochmal an den Hals geworfen hat im Wahlkampf und eine neue Fabrik in Amerika angekündigt hat?

00:18:07: Ich finde wenn man diesen Fall sich noch mal genau anguckt wir wissen ehrlich gesagt nicht genau was Trump ihm versprochen hat und ob die Regierung ihm irgendwelche Versprechen halten wird.

00:18:20: Aber dass er in einer schwierigen politischen Lage war, fand ich schon immer.

00:18:27: Und wir können nicht so genau beurteilen wie ... Wir können im Grunde den Deal nicht genau beobachten, beurteilten der ihn dazu geführt hat eben dann in dem Wahlkampf ihm zur Seite zu springen.

00:18:39: Außerdem kann man ja sagen es hat nichts gebracht.

00:18:42: Georgia ist blau!

00:18:43: Blau ist die Farbe der Demokraten.

00:18:46: Ja,

00:18:46: aber es hat Audi vielleicht geschadet oder?

00:18:48: Findest du nicht?

00:18:49: Ah ich weiß es nicht!

00:18:51: Oder ist

00:18:51: das wieder unsere sehr linke

00:18:54: deutsche

00:18:54: Sicht?

00:18:54: Ich glaube es ist sehr unsere deutsche Sicht.

00:18:56: wenn die Autos okay sind werden sie hier auch gekauft und müssen sich halt auch hier in der Konkurrenz bewähren.

00:19:05: Gut, an dieser Stelle muss man mal kurz sagen dass Wienern damals auch die Chlorhöhnchen verteidigt und verspeist hat.

00:19:13: Aber das nur als Nebenbemerkung... Und durch das

00:19:15: Antibiotika-Rind hast du vergessen!

00:19:19: Ja der andere große Preistreiber, Wiener ist der Iran.

00:19:22: Krieg in Amerika wie auch bei uns.

00:19:24: Der Benzinpreis, der Gaspreis Deswegen des Iran Kriegs so hoch da hoffen natürlich auch viele Deutsche auf Erleichterungen.

00:19:32: Wie ist da die Prognose?

00:19:34: Das ist natürlich schwierig.

00:19:35: Also es ist schon ganz klar, dass die Demokraten jetzt wollen, dass in irgendeiner Weise dieser Agrarkrieg beendet wird und das die Blockade in der Straße manchmal Moose beendete wird und dass es die

00:19:46: Lieferung von... Teddy Wenz will das auch?

00:19:48: Alle wollen das im Grunde.

00:19:49: Ehrlich gesagt wird Trump das ja auch.

00:19:51: also er will unbedingt einen Schlussstrich haben.

00:19:53: Er hat bisher nur einfach keine vernünftige Kohärente Strategie entwickeln können, um das alles so in einer Weise zu beenden die eben besonders freie Durchfahrt und in gewisser Weise ja auch mautfreie Durchwahr durch die Straße vom Hormuz gewährt.

00:20:10: Und dass ist ja durchaus ein großes Problem und da ziehen eigentlich im Grunde alle an einem Strang wenn man ganz ehrlich ist.

00:20:16: Alle wollen das Ding jetzt beendet sehen aber es hat niemand richtig genützt.

00:20:23: Es gibt ja inzwischen hier den Sport, die Amerikaner haben Regimeschames im Iran versucht und die Iraner haben es geschafft in Amerika Regimentschames durchzusetzen.

00:20:31: Und das ist ihnen die Besserweise.

00:20:32: stimmt das also was wir jetzt hier erlebt haben also diese blaue dieser blaue Tsunami führt ja dazu dass auf Jahre wahrscheinlich der Kongress demokratisch regiert wird.

00:20:42: Aber was glaubst du wie sich das Leben der Amerikanern dadurch jetzt verändern wird?

00:20:46: Also wird es jetzt günstiger?

00:20:47: Wie viel zahlst Du in einem Jahr für Dein Pizza Besuch statt Hundertfünfzig?

00:20:52: Nur noch neunzig Dollar?

00:20:53: wahrscheinlich nicht oder?

00:20:54: Wahrscheinlich nicht.

00:20:55: Ich sehe ehrlich gesagt gar nicht so wahnsinnig viel Spielraum, die Erschwinglichkeit zu verbessern also der Lebenssituationen der normalen und vielleicht auch der etwas weniger finanziell gut gestellten Amerikaner zu verbesseren.

00:21:07: Soviel ich sehe gar nichts so viele Spielraum wenn ich ganz ehrlich bin.

00:21:10: Ich könnte mir vorstellen dass sie vereinigt das die Demokraten versuchen den Bundes Mindestlohn zu erhöhen.

00:21:16: Das wäre ein Symbol in dieser Weise weil viele Bundesstaaten schon eigene höhere Mindestlöhne haben, aber dass wir ja für einige in einigen Bundesstaaten hätte das auch durchaus durchgucken.

00:21:28: Und das würde bedeuten, dass eben die Leute, die jeden ganz normalen Gastwirtschaften arbeiten, dass die dann plötzlich statt der im Moment liegt, der Bundes-Mindestlohn bei sieben Dollar Stundenlohnen bei siebendollar auf den zwanzig.

00:21:40: damit kann man hier wirklich gar nichts mehr gebinden und gar nicht mehr kaufen.

00:21:43: Da kann man gerade so einmal zu Starbucks geben für... da kann man sich schon vorstellen, dass das ein politischer Erfolg wäre und dass die das versuchen.

00:21:50: Aber unseren Tankrabatt kopiert ihr nicht?

00:21:53: Sehe ich nicht!

00:21:54: Ich sehe nicht, dass der Tankrabott kopiert wird.

00:21:57: Einige Bundesstaaten haben Regeln wo sie auf die Steuereinnahmen aus vom Tanken verzichten.

00:22:02: Die andere Sache, die eventuell für Deutschland gefährlich werden könnte – und das ist jetzt aber wirklich reine Spekulation.

00:22:10: Es gibt demokratische, aber auch republikanische Abgeordnete die mit dem Gedanken Liebäugeln den Export von Flüssiggas zu stoppen.

00:22:21: Damit der Flüssiggas-Preis ein lokaler Preis wird und die Amerikaner produzieren ja wahnsinnig viel davon.

00:22:27: Und das wäre... Das hätte durchaus zumindest kurzfristig durchaus Wirkung auf die amerikanischen Portemonnaie.

00:22:35: vermutlich sagen es hätte langfristig wär's wahrscheinlich eher nicht so positiv Das könnte man sich vorstellen.

00:22:43: Es ist nicht komplett aus der Welt und das wäre für Deutschland glaube ich schlecht, weil die Amerikaner glaube ich die Nummer drei unter den Lieferanten von Flüssiggrat sind die gerade im Moment Nummer drei oder Nummer zwei?

00:22:54: Und das könnte ein Problem geben!

00:22:55: Ich weiß nicht wie weit da die Gedanken gereift sind aber es ist zur Zeit natürlich vieles im Fluss und man kann sich schon vorstellen dass auch die Demokraten jetzt sehr dringend auch in Erfolg brauchen an dieser Erschwinglichkeitsfond.

00:23:10: Ziehen wir den Rahmen vielleicht an dieser Stelle noch mal ein bisschen breiter auf.

00:23:14: Wir haben jetzt eine ganze Reihe von Niederlagen, von Politikern aller Trump erlebt also auch in Brasilien, in Ungarn, in Serbien haben sie alle verloren die rechtsautoritären Politiker.

00:23:26: In Deutschland hat man so das Gefühl wir sind da der Nachzügler in diesem ganzen Prozess.

00:23:30: Da ist die AfD gerade noch am Aufsteigen.

00:23:35: Ist denn so bei euch beiden die Prognose?

00:23:37: Also müssen wir jetzt auch erstmal noch mal die nächsten fünfzehn Jahre durch diese rechte Episode oder überspringen wir die einfach und münden direkt hier im Linkssozialismus.

00:23:52: Ich würde deine These tatsächlich gar nicht ganz teilen, Johannes – ich widerspreche dir ja nur um gern das weißt du!

00:23:59: Aber die AfD ist relativ stabil bei siebenundzwanzig-achtenswanzig Prozent in den Umfragen.

00:24:06: Aber wir haben jetzt in den jüngsten Landtagswahlen ja schon erlebt, dass gerade auch durch den Aufstieg der Linken, die vor allem bei den Jungen sehr stark ist sich da was verschoben hat.

00:24:15: Also das die Mehrheiten.

00:24:16: für ein mögliches linkes Bündnis noch gibt es keine Mehrheiten aber dass die Stimmeanteile für ein möglichst linkes bündnis wachsen währenddies konservativen Lagas wenn man so will jetzt eher zurückgehen was vor allem an der Schwäche der Union liegt.

00:24:34: also der Abstand Der schrumpft da schon.

00:24:37: Von daher frage ich mich auch, ob das so eine Art Wipe-Shift ist?

00:24:41: Ob das rechtspopulistische jetzt ausgedient hat und die Leute vielleicht merken, okay, dass es nicht die Lösung und der Frust über die hohen Lebenshaltungskosten so hoch ist, dass man dann jetzt links wählt oder zumindest linker wählt.

00:24:55: Ich weiß nicht, wie bald man aus den Ergebnissen in Amerika was ableiten kann aber Bina du bist ja auch häufiger mal in Europa.

00:25:02: Wie schätzt Du das an?

00:25:04: Ich würde sagen, dass die amerikanische Entwicklung so ein bisschen trotz AM auch eine Sonderentwicklung ist.

00:25:11: Es ist ja so, dass wir eher weiterhin zwei Parteien haben.

00:25:14: Wir haben die Republikaner und die Demokraten.

00:25:16: Und was eigentlich passiert?

00:25:17: ist es so das Trump die Republicana erfolgreich gekapert hat oder im Grunde in einem Partei verwandelt hat, die der AfD gar nicht so unähnlich ist in vielen Bereichen?

00:25:29: Die Partei hat ein Element, das die AfD glaube ich im Moment noch nicht hat.

00:25:32: Aber das könnt ihr besser beurteilen weil ich seit elf Jahren hier in den Vereinigten Staaten bin.

00:25:36: Die republikanische Partei war am Ende eine Person Kultpartei und es war so dass der Deal mit den Abgeordneten der Republikada ungefähr so lief, dass sie glaubten damit sieht dies im Grunde unzuverlässige mager Fußvolk Für sich mobilisieren können, müssen sie mit Trump zurechtkommen.

00:25:58: Also die müssen sich mit Trump sympathisieren, mit Trump solidarisieren und dieses Verhältnis ist ja jetzt durchbrochen.

00:26:08: im Grunde war das eben auch eine Abwahl von MAGA also von Make America Greater Gern Bewegung.

00:26:14: Und da das jetzt durchbrochen ist wird sich Muss sich die republikanische Partei aufs Neue heuten, muss man eigentlich sagen.

00:26:22: Das ist die Situation, die wir zurzeit in Amerika haben.

00:26:25: Es war ja mal eine Partei, die früher für Handelwahr-, für Immigration und dagegen, dass sich die Regierung an Unternehmen beteiligt.

00:26:34: Und davon ist unter Trump nichts übrig geblieben!

00:26:37: Und jetzt ist Trump im Grunde machtlos geworden oder hat viel weniger Macht und hat auch viel weniger Mobilisierungskraft.

00:26:43: Deswegen muss die republikanische Partei sich im Grunde komplett neu erfinden.

00:26:47: Das ist jetzt die große Aufgabe, aber ich glaube dieser Personkult das ist nicht vergleichbar mit dem was wir bei der AfD haben wenn ich das richtig sehe.

00:26:58: Aber ich lasse mich sofort verbessern.

00:27:01: für die CDU glaube ich, das wäre jetzt mein Take.

00:27:03: Das Problem dass sie A keine starken Persönlichkeiten an der Spitze haben und B überhaupt nicht den Ansatz einer Bewegung hinter sich haben.

00:27:11: also wir haben in Deutschland kann sagen wir haben eine rechte AfD-Bewegungen die besonders gestützt ist von der AfD vom Osten auch von vielen jüngeren dort und wir haben zunehmend linke Bewegung, die gerade auch Fahrt aufnimmt.

00:27:25: Wo man abwarten muss wie stark sie ist und die CDU ist ziemlich lost dazwischen in der Mitte.

00:27:31: Ich habe heute gesehen dass Friedrich Merz einen alten Wahlkampfspruch aus den Siebzigern wieder hat aufleben lassen.

00:27:39: Freiheit statt Sozialismus ist da sein Credo Und ich bezweifle das er damit durchschlagenden Erfolg haben wird.

00:27:47: klar wir haben in Berlin die Linke mit den Enteignungen und sozialistische Tendenzen, aber das etwas linkere Lager jetzt als sozialisten Trump-mäßig abzukanzeln.

00:27:59: Damit wird da bei den gemäßigten Leuten kein Gehör finden weil das hat keine Substanz.

00:28:05: Wie siehst du das?

00:28:06: Ja ich sehe es ähnlich.

00:28:08: Aber ich glaube schon auch dass das Problem hier in der deutschen Politik tatsächlich ist, dass gerade den etablierten Parteien oder den Parteien der Mitte so Union und SPD einfach überzeugend, dass Personal fehlt.

00:28:21: Also ich schau da schon ein bisschen neidisch auch rüber nach Amerika wo eben jetzt viele der jüngeren Generationen in den Bundesstaaten gewonnen haben, wo ich so das Gefühl habe ja, da geht was voran.

00:28:33: und dieses Gefühl sehe ich hier tatsächlich noch nicht.

00:28:38: und vielleicht wird Johannes Winkel irgendwann mal CDU-Chef und Kanzlerkandidat.

00:28:44: aber aktuell Wenn ich mir so überlege, wem wir hier... Über wen wir hier so diskutieren?

00:28:50: Und da hat natürlich die Linke einen großen Vorteil.

00:28:52: Ich meine jemand wie Heidi Reicheneck, der dann über soziale Netzwerke vor allem die Jungen erreicht oder jetzt in Frankreich Milauchon ein alter Sozialist quasi wie bei euch ist Bernie Sanders mal war.

00:29:05: also es hängt viel an den Personen was sich wirtschaftspolitisch verändert.

00:29:09: das muss man nicht mögen dass das Politik ein persönliches Geschäft ist, aber die Parteien müssen sich doch schon darauf einstellen.

00:29:20: Wiener und ich habe eine abschließende Frage für dich.

00:29:23: Fällt ja einer ein?

00:29:24: Würde sagen würde es der oder diejenige ist ein Rollmodel für Deutschland hat Chancen in Amerika Präsidentschafts Rennen zu gewinnen?

00:29:34: Im Moment wäre mein Geld auf John Ossoff.

00:29:37: John Oshoff ist der Mann der den Senats Wahlkampf in Georgia gewonnen hat.

00:29:44: Er sieht super aus.

00:29:46: Er ist charismatisch, er hält tolle Reden.

00:29:49: Dein Bruder oder?

00:29:54: Warm bisher ja auch schon.

00:29:56: Er war ja schon Senator und hat dort besonders in Anhörungen die Leute, die zur Anhörung kam gehörig gegrillt.

00:30:03: Ist gut vorbereitet also versteht auch was vom politischen Geschäft.

00:30:07: Und hat einen wahnsinnigen Zuspruch wenn man überlegt dass Georgia das ja relativ lange publikalisch regiert war, inzwischen höhere Zustimmungswerte für Demokraten als die klassischen Orte wie Michigan.

00:30:20: Da merkt man da ist ein riesiges politisches Talent und es ist eben auch so dass man und er schafft das eben auf die Schwarzen hinter sich zu bringen.

00:30:28: und die Demokraten müssen unbedingt die Schwarze hinter sich bringen um Wahlen zu gewinnen.

00:30:32: Ja machen wir einen Strich drunter.

00:30:33: vielen Dank Wiener, dass du heute Zeit vor uns hattest uns hier ein bisschen aus deinem Leben in Washington den teuren Pizzeria besuchen und Ähnlichem zu erzählen.

00:30:43: Und dem, was du so in der Politik und in der Wirtschaftspolitik beobachtest, wer mag natürlich auch gerne Wienern folgen entweder seinem Autorenprofil auf Fatsnet oder auch in den sozialen Netzwerken.

00:30:55: Wir werden das auch nochmal an den Show notes verlinken.

00:30:58: Danke schön!

00:31:00: Ja und liebe Hörerinnen und Hörers wir sind natürlich auch wie immer interessiert daran, was sie zu diesem Thema denken.

00:31:06: war es jetzt?

00:31:07: mit dem Siegeszug der Rechtspopulisten Schlägt das Pendel jetzt auch in Deutschland, womöglich wieder nach links aus.

00:31:14: Was denken Sie?

00:31:15: Schreiben sie uns an podcast.frz.de.

00:31:18: Sie können uns auf Spotify und YouTube einfach einen Kommentar hinterlassen.

00:31:23: Wir sind sehr gespannt und werden es in der nächsten Folge hier aufgreifen!

00:31:26: Wir kommen noch zu der beliebten Rubrik Das Vergessene Thema.

00:31:30: Da geht's in dieser Woche um Gaskraftwerke.

00:31:34: Es gab eine Ausschreibung der Bundesregierung.

00:31:38: Im großen Stil sollen noch mal Gaskraftwerke gebaut werden in Deutschland, um Dunkelschlauten, Phasen ohne Wind und Sonne überbrücken zu können.

00:31:48: Und gewonnen hat bei dieser Ausschreibung ein Unternehmen das viele wahrscheinlich nicht kennen – Leak!

00:31:54: Und Leak ist ein Unternehmen, das einen super Trick angewandt hat.

00:31:58: Die haben nämlich nicht angeboten, neue Gaskraftwerke zu bauen sondern einfach alte Kohlekraftwerken in der Lausitz die keine Zukunft mehr haben umzubauen.

00:32:11: Sie haben für die meisten neuen Gaskraftwerke den Zuschlag bekommen.

00:32:14: Das klingt gut, weil das Ganze ist etwas billiger wenn man das so macht.

00:32:17: Es hat aber einen kleinen Schönheitsfehler und zwar diese umgerüsteten Kohleblöcke.

00:32:23: die haben ein Wirkungsgrad von nur vierzig Prozent.

00:32:27: neue Gaskraftwerke hätten einen Wirkunggrad von sechzig Prozent heißt auf Deutsch wir bauen jetzt Gaskraftwerke den ganzes Stück schmutziger sind als sie vielleicht sein könnten.

00:32:40: Ja und dazu Passend oder nicht passend ist auch der Ausblick auf die kommende Woche.

00:32:45: Es beginnt nämlich am Montag, die Weltklimakonferenz in Antalya.

00:32:51: Da werden wir dann wieder darüber reden wie der Ausstieg aus den Fossilen gelingt?

00:32:55: Wie die CO-Zwei Emissionen auf der Welt möglichst schnell nach unten gehen sollen sind insgesamt drei FAZ Kollegen zeitlich verteilt vor Ort, die darüber berichten werden und vielleicht greifen wir auch das dann kommende

00:33:12: Und das war es schon wieder für diese Woche bei Leur & Pennecamp.

00:33:15: Vielen Dank fürs Zuschauen und fürs Zuhören!

00:33:18: Es gibt noch eine Neuigkeit, und zwar wird's Leur&Pennecamp ab sofort auch in dem neuen FAZ Wirtschaftspodcast-Kanal zu finden geben.

00:33:28: Den Wirtschaftspotcast finden Sie überall bei Spotify und Apple überall, wo es Podcast gibt.

00:33:33: Da bündeln wir in der FHZ unseren ganzen Wirtschaftskontent alles was wir an Podcasts haben.

00:33:39: Es gibt auch ein paar neue Podcast dort.

00:33:42: Schalten sie auch da mal ein.

00:33:44: Wir erscheinen weiter Samstags Und in diesem Wirtschaftskanal dann am

00:33:56: Sonntag.

Über diesen Podcast

Was bewegt die Wirtschaft – und was heißt das für Sie? Im Wirtschaftspodcast der F.A.Z. geht es um Finanzen und Immobilien, um die Weltmärkte und die großen Tech-Debatten. Jede Folge schaut aus einem eigenen Blickwinkel auf ein aktuelles Thema und beleuchtet, was dahintersteckt und was daraus folgt.

Im Wirtschaftspodcast hat jeder Tag seinen eigenen Schwerpunkt: Dienstags geht es um Finanzen und Immobilien. Mittwochs sind wir dort unterwegs, wo man Wirtschaft sehen und anfassen kann. Donnerstags analysieren wir im Wechsel die Weltwirtschaft und die Automobilbranche. Freitags geht es um Digitalwirtschaft und KI. Und sonntags diskutieren Julia Löhr und Johannes Pennekamp alles, was im Berliner Regierungsviertel vor sich geht.

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

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